Freitag, 20. November 2015

Im Garten

Heute mußte ich in den Garten. Efeu schneiden für den Dekomarathon morgen in der Kirche. Am Sonntag ist Ewigkeitssonntag, der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Das Gedenken an die Verstorbenen  steht an diesem Sonntag im Mittelpunkt. Die Blumen hab ich beim Gärtner bestellt, im Garten wachsen keine mehr.
Dachte ich, denn ich fand noch eine mutige späte Lavendelblüte:


Das Bild ist etwas unscharf, weil der Autofocus nicht so wollte wie ich und manuell einstellen mit Brille bei mir immer daneben geht.


Im Allgemeinen haben die heute gemachten Fotos eines gemeinsam: die Abwesenheit von Licht. Ich habe den Schalter nicht gefunden.

Den Garten habe ich im Oktober bezogen. Vorher hatte ich eine Ecke des Nachbargartens, die fast völlig im Schatten lag. Da ich nur sporadisch Zeit hatte, sah diese Ecke ziemlich verwildert aus, im Gegensatz zu dem immer perfekt gepflegten Garten meiner Nachbarin drumherum. Außerdem fehlten mir für dieses platte schattige Stück einfach die Ideen. Als ich mal wieder grübelnd in dieser Ecke saß, fiel mein Blick auf den vor sich hin wildernden Nachbargarten. Am nächsten Tag hatte ich es organisiert, daß mein Garten umzog. Die Nachbarn freuten sich über einen homogenen Garten ohne wilde Ecken, ich über einen Traumdschungel und die Pastorin über weniger Pfarrgarten, um den sie sich kümmern muß.
Der Pfarrgarten ist in zwei Terassen angelegt, die obere ist wie ein Park gestaltet mit schönen lauschigen Ecken und seltenen Bäumen, die untere, die jetzt unter meinem Spaten steht, war der Gemüse- und Obstgarten des früheren Pastors.
Momentan sieht es noch so aus:






Ihr seht, es ist noch ganz viel zu tun.


Hier der Efeu, der heute weichen mußte. Ich konnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: der Efeu muß reduziert werden und ich brauchte welchen für die Deko. Unter dem Efeu verbirgt sich (noch) eine sehr alte Feldsteinmauer, die an einer Längsseite den gesamten Garten begrenzt.





Es gibt einige Apfelbäume, keiner höher als ich, dafür aber breiter und schon ziemlich alt. Sie sind in den letzten Jahren nicht geschnitten worden und sehen entsprechend aus. Ein Projekt für den Spätwinter.


Noch vor dem Spätwinter, also bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit, möchte ich noch die aus der Bahn geratenen Herbsthimbeeren umpflanzen. Wie man sieht, tragen sie noch fleißig Naschkram.

Zum Schluß noch die Treppe zu meinem Reich:


 Das Laub werde ich erst im Frühjahr wegräumen.
Soweit für heute.


Liebe Grüße

die Küstertrine

P.S. Ich bin übrigens doch nicht naß geworden.

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