Sonntag, 6. Dezember 2015

Sonntagabend

Das große Kind ist schon freiwillig ins Bett gegangen. Dabei hat sie fast bis Mittag geschlafen. Manche Tage sind so. Wenn es draußen kaum hell wird, man die kleine Schwester hüten muß, die zu Besuch kommt, vielleicht noch "Leistungssport" mit der Mutter (wir hatten einen Tanzauftritt), dann geht man früh ins Bett.


Zum Kaffee gab es Waffeln für alle. Der Kleine machte sich den Besuch der kleinen Schwester leicht, er beschäftigte sich zehn Minuten mit ihr, danach hörte sie immer, wenn sie seine Tür aufmachte: "Bleib draußen!" Sie ärgerte sich darüber, wie Fünfjährige sich eben ärgern können. Da er aber vormittags schon einen anstrengenden Auftritt absolviert hatte, konnte ich ihn auch verstehen. Damit er sich erholen konnte, nahmen wir sie mit zum Tanzen. Mit dem Wissen, daß ihre Mama sie abends wieder abholt, finde ich es im Grunde sehr schön und sogar entspannend, nochmal solche Flöhe zu hüten. Für den Kater war es ein wenig aufregend heute, aber dafür schlummert er jetzt selig an der Heizung.


Es sind tatsächlich noch Pilger unterwegs. Seit Wochen waren keine mehr da. Und wenn im Sommer und Herbst häufig von Touren berichtet wird, die eine, höchstens zwei Wochen dauern, sind diese schon ziemlich lang unterwegs und haben auch noch einen weiten Weg vor sich. Alles Gute möge sie auf diesem Weg begleiten, denn es ist eine besondere Gruppe.

Trotzdem der Tag so vollgeplant war, fühlte er sich doch friedlich und gemächlich an. Aus dem Zimmer des Kleinen höre ich sein Nikolausgeschenk - eine Mundharmonika. Die große bekam etwas Leises - wunderschön gefärbte Wolle zum Spinnen.

Euch eine schöne Zeit wünscht

die Küstertrine

Kommentare:

  1. Irgendwie hört sich das trotzdem gemütlich an!
    Liebe Grüße,
    Markus

    AntwortenLöschen
  2. Irgendwie war es auch genau das... gemütlich. :-)

    AntwortenLöschen