Freitag, 12. Februar 2016

Urlaub

Eine Woche Urlaub geht immer ziemlich schnell vorbei. Wir hatten uns auch vor allem einige Dinge vorgenommen, die schon ewig auf Halde lagen. Deshalb habe ich jetzt einen optimierten und umgezogenen Arbeitsplatz, einen aufgeräumten Schuppen, ordentlich geschnittene Obstbäume und eine aufgeräumte Werkbank. Das kleine Kind hat ein entrümpeltes und umgeräumtes Zimmer. Der Flieder ist ausgelichtet und die Stämme zum Trocknen gelagert, sie sollen ein Katzenkletterbaum werden.
Ansonsten waren wir unterwegs, ohne Kinder, in den Februarferien gehört immer eine Woche uns allein, die Kinder sind dann sowieso anderweitig beschäftigt.


 Am Dienstag waren wir in Stralsund, der Wolpi wollte im Meeresmuseum Kindheitserinnerungen auffrischen. Es war sonnig, aber kalt. Nach dem Museum war der obligatorische Kirchenbesuch dran, bei dem ich gelernt habe, wie wichtig durchlässige Böden für Kirchen wirklich sind. Auf den von der Luftfeuchtigkeit pitschnassen großen Steinplatten wäre ich beinahe ausgerutscht. In der von uns besuchten Kirche ist bautechnisch noch jede Menge zu tun, aber auch schon sehr vieles geschafft. Nach 14.00 Uhr etwas zu Essen zu bekommen, das über Imbissbude hinausgeht, war allerdings etwas schwierig, entweder war Ruhetag oder Mittagstisch bis 14.00 Uhr oder das Essen war uns zu fleischlastig. Zum Hafen wollten wir nicht mehr laufen, aber dann fanden wir ein Fischbistro in der Innenstadt, das sehr leckeres Essen hatte, eine sehr nette Bedienung und man konnte beim Zubereiten zuschauen. Das war große Klasse.



Am Donnerstag zog es uns dann nach Lüneburg, diese Stadt stand schon lange auf der To-see-Liste.
Sehr hübsche Stadt, schöne Kirchen, ein feines kleines Salzmuseum, interessante Architektur und überall Gassen und Gäßchen zu entdecken. Um 15.00 Uhr etwas zu essen zu bekommen war auch nicht ganz so schwierig. Das Kloster Lüne werden wir im Sommer mit den Kindern besuchen, das öffnet erst wieder im April.

Und dann war am Mittwoch morgen die Miez verschwunden.

Miez früher
Miez heute
Sie war am Dienstag abend aus der Wohnungstür und später mit anderen Hausnutzern aus der Haustür entwischt. Nach längerem Suchen im Garten und Hof bequemte sie sich dann aus des Nachbars Schuppentür mit dem leisen Vorwurf im Blick, dass ich sie geweckt hätte. Aber sie war dann auch froh, wieder ins Warme und an den Fressnapf zu kommen.







Kind hatte sich dann noch von einer Freundin breitschlagen lassen, ihr so eine schöne lange Zipfelmütze zu stricken, wie Kind selbst eine hat. Allerdings reichen ihre Ausdauer und Strickkenntnis noch nicht ganz dafür, so dass sie sich leiser Verzweiflung hingab.
Jetzt strickt also...  ratet mal. Allerdings eine gute Gelegenheit, mal eine Menge Wollreste aufzubrauchen, es soll nämlich eine ganz bunte Mütze werden.


Jetzt werden wir uns noch durchs Wochenende bummeln und dann fängt der Alltag und die Schule wieder an.

Kommentare:

  1. Ich wünschte, ich hätte in der ersten Urlaubswoche ähnlich viel erledigt.
    Nach dem Fischbistro muss ich nächste Woche direkt mal schauen.
    Liebe Grüße

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    1. Du findest es in der Heilgeiststrasse 92. "Nur Fisch - Das Fischbistro", geöffnet von 11.00 bis 16.00 Uhr.

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  2. Das war ja wirklich eine ereignisreiche Woche!
    Liebe Grüße,
    Markus

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